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Ole Frahm und Barbara Meerkötter zum Salon für akustische Kunst #3 | 25. Oktober 16:00 Uhr | Haus Dacheröden > FÄLLT AUS!!!

Anfang dieses Jahres betrat ein neues Veranstaltungsformat Erfurts Boden. Die Reihe „Vom HörenSagen – Salon für Akustische Kunst“ will den Blick oder vielmehr das Gehör auf akustische Kunst richten. In loser terminlicher Folge werden Sonntagnachmittags Hörstücke, Live-Klangkunst und Performances im Kultur: Haus Dacheröden präsentiert und diskutiert.

Barbara Meerkötter im Gespräch

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Ole Frahm im Interview

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Nach jahrhundertelanger Dominanz der gedruckten Schrift bedeutet die stetig wachsende Präsenz digitaler Medien eine kulturelle Revolution, die gerade erst begonnen hat. Wir laden das Thüringer Publikum erstmals zu einer Veranstaltungsreihe ein, die die damit einhergehenden Entwicklungen im Bereich der akustischen Künste in den Fokus rückt.

Im dritten Block geht es um Stücke, die während der Corona-Zeit und über sie entstanden sind. Viele allgemeine und vage Ängste suchen die Allgemeinheit heim, manche begründet, andere eher wild projiziert. Für viele Kulturschaffende stellte der Lockdown mit der damit einhergehenden Isolation, der Unmöglichkeit öffentlicher Auftritte und auch dem Wegbrechen von Aufträgen darüber hinaus eine besondere Herausforderung dar.

Wie gehen Kunstschaffende mit der Krise um? Welche künstlerischen Mittel wählen sie, sich auszudrücken? Welche Motivation treibt sie in der Pandemie zum Tun? Der Zeit gemäß kommen wir am 25. Oktober in echt und digital zugeschaltet ins Gespräch und erwarten folgende Auftritte:

Die Gruppe LIGNA hat sich dem Problem der Vereinzelung durch Corona sehr aktiv gestellt. Mit „Zerstreuung überall!“ hat sie ein interaktives Hörspiel-Ballett geschaffen. Da durch Corona die Normalität der zwischenmenschlichen Begegnungen ausgesetzt ist, baten LIGNA ein gutes Dutzend Choreograph*innen aus aller Welt um Beiträge, um auf diese neue Situation zu reagieren. Die Kontaktmöglichkeiten, die das Radio schafft, werden für gemeinsame Bewegungen - man könnte Flashmobs sagen - genutzt. Das Ergebnis: ein Mitmachhörspiel.

Das Klangkunst-Hörspiel "Ersticket und verdorben" des renommierten, vielfach ausgezeichneten Hörspiel-Autors und Regisseurs Robert Schön lädt ein zu einer an- und aufregenden Klangreise durch die mirakulösen Echokammern von Krankheit, Seuche und Apokalypse.

In „Lebenszeichen“ hat der Komponist Daniel Kaiser seine Wurzeln als Schlagwerker genutzt, um den Herausforderungen des Lockdowns zu begegnen: „Die gesundheitliche und wirtschaftliche Unsicherheit schlug bei mir bald in eine Art Trotz um: ICH BIN HIER. Wenn jetzt alle zuhause bleiben müssen und Zeit haben, sich mit kulturellen Netz-Inhalten a) über die Zeit zu bringen, b) sich abzulenken und oder c) ihre Stimmung zu heben, mache ich auch mein Angebot. ART MATTERS.“

Ein Projekt von Barbara Kenneweg, Barbara Meerkötter und Corinna Volkmann

Barbara Kenneweg im Interview


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Mehr Informationen:

www.herbstlese.de



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23.10.

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