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Politik / Zeitgeschehen

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  • 600.000 Euro von Erfurt für den Katholikentag 2024? Ein Bürgerbegehren versucht das zu verhindern.

    Erfurt bewirbt sich für den Katholikentag 2024. Und zwar nicht irgendwie, sondern mit dem Versprechen diese Veranstaltung mit Steuergeld in Höhe von 600.000 Euro zu bezuschußen. Dieser noch recht junge Stadtratsbeschluss sorgte allerdings bei einigen Leuten für ausbleibende Begeisterungsstürme. Dafür soll nun ein Bürgerbegehren auf den Weg gebracht werden. Titel: „Erfurt zahlt nicht! – Erfurt bleibt weltanschaulich neutral!“ Sprecher Robert Scholz war bei Radio F.R.E.I. im Studio zu Gast.

    11.09. | 0 Kommentare

  • Die braune Saat. Antisemitismus und Neonazismus in der DDR. Nachgraben mit Harry Waibel

    Von Chemnitz bis Karl-Marx-Stadt und zurück. Die DDR war eine kleinbürgerliche Gesellschaft, in der Angehörige der ehemaligen Nazi-Eliten funktionaler Bestandteil der von Kommunisten dominierten Eliten wurden. Völkisch-nationale Stalinisten und degradierte Nazis – ein unangenehmes Gebräu. Die Saat ist aufgegangen. Etwas übertrieben! Oder?

    10.09. | 1 Kommentar

  • Wir für Mattstedt - kreativer Protest am 25. August 2018

    "Wir sollten alles dafür tun, dass wir ein Zusammenleben haben, welches Einheit bildet und nicht was ausgrenzt [...]" Max Reschke vom Bündnis für ein buntes Weimarer Land im Interview mit Radio F.R.E.I.

    14.08. | 0 Kommentare

  • Das Selbstbild des Westens „in humanistischer Tradition“ zu stehen, wird täglich infrage gestellt. | Interview zur Publikation „Bundesdeutsche Flüchtlingspolitik und ihre tödlichen Folgen“

    „Bundesdeutsche Flüchtlingspolitik und ihre tödlichen Folgen“ ist der Titel einer schriftlichen Dokumentation, die alle möglichen Fälle schlimmer Auswirkungen des deutschen Umgangs mit Flüchtlingen versammelt. Ob in Deutschland und in hiesigen Abschiebe-Szenarien oder im Ausland und als Spätfolge der Abschiebung dorthin. Es ist eine erschreckende Chronologie, die deutlich vor Augen führt, wo des Menschen Würde dann eben doch angetastet wird, und zwar nicht zu knapp.

    08.07. | 0 Kommentare

  • „Die Kirche ist nicht förderwürdig. Die Kirche könnte es selber bezahlen.“ | Interview zur geplanten Erfurter Bewerbung zum Katholikentag 2024

    Fakt ist: Die Kirche ist steinreich. Einem Finanzbericht aus dem Jahr 2015 zufolge beläuft sich das Vermögen des Bistums Erfurt auf über 320 Millionen Euro. Wohlgemerkt: Da reden wir über Zahlen, die die Kirche selbst herausgegeben hat. Im Stadtrat wird aktuell darüber diskutiert den Katholikentag 2024 nach Erfurt zu holen.

    19.06. | 0 Kommentare

  • Nochmal 01. Mai 2018: Antisemitismus in Erfurt und anderswo | Interview mit der "Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus"

    Wir erinnern uns: Am 01. Mai 2018 gab es einen "erfolgreichen" Naziaufmarsch mit Unterstützung von Polizei und Versammlungsbehörde in Erfurt. Weiterhin war unschön, dass und wie im Rahmen dieses Aufmarschs Antisemitismus praktiziert wurde. Davon bekommt man natürlich die Hälfte nicht mit, wenn man nicht auch mal speziell den Fokus drauf richtet.

    14.06. | 0 Kommentare

  • "Deswegen können Staaten es wünschenswert finden, Hasskriminalität recht hart zu bestrafen." | Interview mit Dr. Jana Cahlíková

    Es gibt neue Forschungsergebnisse zu fremdenfeindlichen Einstellungen. Die Frage ist, wie sich Feindseligkeit gegenüber Minderheiten in einer Gesellschaft verbreitet. Muss man dementsprechend erzogen sein oder reicht es bisweilen auch schon, derartiges Verhalten bei anderen Menschen zu beobachten? Forscher*innen fanden heraus, dass wohl letzteres der Fall ist. Wie leicht und schnell fremdenfeindliches Verhalten nachgeahmt wird, hört ihr in folgendem Interview von Dr. Jana Cahlíková vom Max-Planck-Institut für Steuerrecht und Öffentliche Finanzen in München.

    14.06. | 0 Kommentare

  • Sport gegen Export | Die Aktion "Frieden geht" | Interview mit Max Weber | UPDATE: Rückblick

    Deutschland und Rüstungsexporte - eine lange Geschichte. Es gibt viel Krieg auf dieser Welt und in Deutschland wird daran kräftig mitverdient. Der große Aufschrei bleibt aus, denn wir kennen das ja alle schon seit ewigen Zeiten. Protest gibt es aber dennoch und zwar bundesweit. Spätestens im Mai 2018 dürften einige Leute aufmerksam werden, denn da startet die Aktion „Frieden geht“. Einer, der da mitorganisiert, ist Max Weber und Radio F.R.E.I. hatte ihn zu Gast im Studio.

    05.06. | 0 Kommentare

  • "Dass es in Erfurt mit der Ungleichverteilung von Armen so schlimm ist, hat man vielleicht nicht unbedingt erwartet!" | Interview mit Marcel Helbig

    Wer lebt wo in einer Stadt und an welchen Orten ballen sich welche sozialen Schichten? Eine Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung schaut auf Städte in ganz Deutschland und zeigt auf, dass Arme und Reiche immer stärker voneinander getrennt leben und wohnen. Warum das problematisch ist und was da alles mit dran hängt, hat Radio F.R.E.I. mit Marcel Helbig besprochen, der an der Universität Erfurt forscht und einer der Autoren der Studie ist. Unter anderem geht es dabei auch um Erfurt, denn von Thüringens Hauptstadt wird in diesem Kontext in der Studie kein allzu positives Bild gezeichnet, eher im Gegenteil.

    05.06. | 0 Kommentare

  • Interview mit Carsten Schneider

    Einst war Carsten Schneider mit 22 Jahren der jüngste Bundestagsabgeordnete. Inzwischen ist er Parlamentarischer
    Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion. Radio F.R.E.I. blickt mit ihm auf seine 20jährige politische Tätigkeit zurück, fragt nach seinem
    Verhältnis zur Macht und seiner ersten Rede im Bundestag.

    16.05. | 0 Kommentare

  • "lösch dich" - Über Trolle und rechte Hetze im Internet

    Ein Jahr lang haben Journalist*innen rund um den youtubejournalist Rayk Anders die Spuren rechten Hasses im Internet verfolgt. Herausgekommen ist eine Dokumentation, die nachzeichnet, wie wenige Menschen ausreichen um tausende und abertausende Hasskommentare zu verbreiten.... Und, dass dieser Hass manchmal ganz konkret gesteuert wird.

    07.05. | 1 Kommentar

  • Aktion gegen Frontex im und vor dem Thüringer Landtag

    Die Konrad-Adenauer-Stiftung hatte am gestrigen Donnerstag zu einer Veranstaltung in den Thüringer Landtag geladen. "Die Europäische Agentur Frontex bei der Sicherung der europäischen Außengrenzen" war der Titel. "Als Deutsche und EU-Bürger profitieren wir bereits seit langem vom freien Personen- und Warenverkehr innerhalb der meisten Staaten der Europäischen Union, welcher durch die Schengener Abkommen rechtlich fixiert wurde. Eine Grundbedingung für den Abbau der Grenzen innerhalb des sogenannten „Schengenraums" in Europa ist die Sicherung der Außengrenzen." Diese Darstellung der Grenzschutzagentur nahmen einige Aktivist*innen zum Anlass zu demonstrieren. Sowohl vor dem Landtag als auch während der Veranstaltung wurde Protest kundgetan.

    04.05. | 0 Kommentare

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