Artikel

  • Land Grabbing in Thüringen

    Seit Jahren kennen die Preise für landwirtschaftliche Böden nur einen Weg: Nach oben. Nicht zuletzt der Verkauf des Thüringer Betriebes ADIB an eine Tochterstiftung von ALDI macht kleinteilige und nachhaltige Landwirtschaft auf lange Sicht immer schwerer. Die Landesregierung plant deswegen ein Agrarstrukturgesetz, das mehr Transparenz und Kontrolle in den Bodenmarkt bringen soll.
    Zwei Seiten eines politischen Prozesses: Im Gespräch der Thüringer Landwirtschaftsminister Hoff (Die Linke) und Reiko Wöllert von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Abl.

    20.08. | 0 Kommentare

  • Von Biken im Wald, Trockenheit und der Bedeutung von Wölfen | Interview mit Försterin Uta Krispin

    Nach langer Pause ist die Erfurter Revierförsterin und frisch gewählte Försterin des Jahres Uta Krispin wieder bei uns im Studio. Wir sprachen darüber, ob sie schon immer Försterin werden wollte, den Zustand des Waldes, die aktuelle Debatte um Mountainbike-Strecken im Steiger und die Rolle und Bedeutung von Wölfen in hiesigen Wäldern.

    19.08. | 0 Kommentare

  • „Wo es keinen Widerstand gibt, lassen sich Nazis gerne nieder“ | Interview mit Katharina König-Preuss

    Rechtsrock-Konzerte, Kampfsport-Events, Leseabende und klassische Demonstrationen - in Thüringen gibt es Neonazi-Aktivitäten in vielfältiger Weise. Einige werden polizeilich begleitet, andere Aktivitäten können weitgehend unbehelligt stattfinden. Dazu zählen etwa Treffen und „Familienfeste“ der ‚Artgemeinschaft-Germanische-Glaubens-Gemeinschaft wesensgemäßer Lebensgestaltung e.V.‘, eine völkische-neonazistische Gruppierung, im Landkreis Nordhausen.

    19.08. | 0 Kommentare

  • Bessere Hitzeverträglichkeit auf dem Leipziger Platz? Umfrage läuft noch bis zum Wochenende

    Im Rahmen des mehrjährigen Projektes "HeatResilientCity" werden in zwei Beispielquartieren Maßnahmen entwickelt, die die Belastung durch Sommerhitze reduzieren sollen. Im Quartier der Erfurter Oststadt wurde der Leipziger Platz von den Anwohner*innen als besonders belastend bewertet. Das soll nun anders werden.

    18.08. | 0 Kommentare

  • Über neuen Kanzlerkandidaten und alten Juso-Chef: Oleg Shevchenko (Landesvorsitzender der Thüringer Jusos)

    Oleg Shevchenko spricht mit Radio F.R.E.I. über die frischgebackene Kanzlerhoffnung Scholz, eine mögliche, neue Juso-Vorsitzende und vieles mehr. Im langen Spätsommerinterview auf 96.2 MHz:

    17.08. | 0 Kommentare

  • Radtour "Wider das Vergessen“ | Interview mit David Summers (KoKont Jena)

    „75 Jahre Befreiung“ ist das Motto einer Radtour, die am 29.08.2020 in Kahla/Jena startet. Es wird geradelt, um den Erinnerungsorten und der Lokalgeschichte auf die Spur zu kommen. Radio F.R.E.I sprach vorab mit einem der Organisatoren über die historischen Hintergründe und Details zur Radtour.

    13.08. | 0 Kommentare

  • Radfahren in Erfurt. Schlechte Wege, neue Forderungen | Auftakt zum Radentscheid Erfurt

    7000 Unterschriften für einen besseren Radverkehr in Erfurt: Am 12. August 2020 fiel der Startschuss für die Unterschriftensammlung des Radentscheids Erfurt. David schildert im Gespräch seine Eindrücke und holte auch die Meinung der Radfahrer*innen vor Ort ein: Was ist die schlechteste Straße zum Radfahren in Erfurt?

    13.08. | 0 Kommentare

  • Parlamentarische Sommerpause: Laura Wahl (Bündnis 90/ Die Grünen) im langen Interview

    Die frisch gebackene Landtagsabgeordnete der Grünen Laura Wahl spricht mit uns über den Kampf für eine bessere Rad-Infrastruktur, das zähe Ringen um mehr Erneuerbare Energien und nicht zuletzt über die Situation von queeren Menschen in Erfurt.

    13.08. | 0 Kommentare

  • Parlamentarische Sommerpause: Katja Maurer (Die Linke) im langen Interview

    Katja Maurer, Abgeordnete für Die Linke im Stadtrat und im Landtag spricht über ihre ersten Erfahrungen im Thüringer Parlament, die Haushaltsverhandlungen, den Kampf für mehr Erneuerbare Energien und die Frage: Wie stopft man eigentlich kommunale Finanzlöcher?

    12.08. | 0 Kommentare

  • Das "vergessene" Erfurter Pogrom von 1975

    Im Interview spricht der Historiker Rainer Erices über ein dunkles und weitgehend verdrängtes Kapitel der jüngeren Erfurter Geschichte. Erstmals nach 1945 kam es in Erfurt zu einer Massenpogrom-Stimmung. Vom 10. bis zum 13. August 1975 terrorisierten bis zu 300 Erfurter*innen mehrere algerische Gastarbeiter. Es kam zu Hetzjagden durch die Innenstadt, Morddrohungen wurden ausgesprochen, versucht ein Wohnheim anzugreifen. Diese Ereignisse wurden von staatlicher Seite systematisch verharmlost, bagatellisiert und vor der Öffentlichkeit geheimgehalten.

    10.08. | 2 Kommentare

  • Rechtsextremismus, Neonazismus und Antisemitismus in der DDR

    Der Historiker Harry Waibel erkennt im Rechtsextremismus der DDR ein Massenphänomen. Entgegen des offiziellen Selbstverständnisses der DDR als antifaschistischer Staat, existierten breite neonazistische Strukturen inmitten ihrer Gesellschaft. Mangelnde Entnazifizierung, eine einseitige Erinnerungskultur, der staatliche Antisemitismus im Gewand des Antizionismus, autoritäre Gesellschaftsstrukturen und ein systematisches Herunterspielen und Verheimlichen der rechtsextremen Umtriebe, sind einige der strukturellen Ursachen dieser Entwicklung.

    10.08. | 0 Kommentare

  • Gegen das Vergessen: Das Projekt 1000 Buchen.

    Im Jahr 1999 wurde "1000 Buchen" gestartet, mit dem Ziel eintausend Bäume entlang der Route zu pflanzen, an der Anfang 1945 Häftlinge auf den Todesmarsch getrieben wurden. Vom ehemaligen KZ Buchenwald hin zum KZ Flossenbürg. Vergangene Woche zerstörten erneut Menschen drei dieser Gedenkbäume mit mutmaßlich rechter Gesinnung. Ein Gespräch mit der Leiterin des Projektes Rola Zimmer:

    06.08. | 0 Kommentare

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