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Lokalnachrichten - 30. Januar 2008

Bevölkerungswachstum ::: Nachbesserungen am Hirschgartenentwurf::: Bundesverdienstkreuz

Bevölkerungswachstum

Am Ende des Jahres 2007 lebten in Erfurt 199 242 Menschen. Somit lebten 128 Personen mehr in der Landeshauptstadt als im Jahr 2006.
Inga Hettstedt, Pressereferentin des Oberbürgermeisters, zur positiven Entwicklung:"Wir sind so gesehen auf dem richtigen Kurs nach oben und das Erfreuliche ist, dass es auch daran liegt, dass es wieder mehr Kinder gibt. Denn die Geburtsquote hat sich um fast 10 Prozent erhöht"
Des Weiteren funktionieren die Hochschulen, so Inga Hettstedt, sehr gut und sind ein Grund, warum junge Leute nach Erfurt kommen. Ebenfalls hält die Pressereferentin es für möglich, die Zahl von 200 000 Einwohnern wieder zu erreichen.
Der Deutsche Gewerkschaftsbund Thüringen spricht ebenfalls von einer positiven Entwicklung, besonders im wirtschaftlichen Bereich. Laut Steffen Lemme, Landesvorsitzender der DGB Thüringen, stiegen die Umsätze der Industrie in Thüringen um 12 Prozent.
Dagegen kommt dieser Aufschwung nicht bei den Leuten an, so Steffen Lemme. Insgesamt seien täglich 31 Personen aus Thüringen abgewandert.
Im Vergleich zu den andren großen thüringischen Städten Gera, Jena und Apolda, hat die Landeshauptstadt bisher die meisten Einwohner und Weimar die wenigsten Bürger. (AndreasBudzier)


Nachbesserungen am Hirschgartenentwurf

Das Schicksal der Hirschgartengrube ist beschlossene Sache. Doch die Bauarbeiten können trotzdem noch nicht beginnen – aus einem guten Grund. Bevor die Arbeiten an Erfurts wohl berühmtester Grube beginnen können, müssen noch wichtige Details zum Vorentwurf hinzugefügt und bestimmte Elemente verändert werden. So sah das Architekturbüro Loidl aus Berlin zum Beispiel eine Fläche aus Spezialbeton für die Mitte des Parks vor. Dieser sollte zwar Wasserdurchlässig sein, ist jedoch ein Risiko für kleinere Kinder. Denn die wird es dort Dank des Ergänzungsantrags für einen Kinderspielplatz von Seiten der Fraktion Die Linke geben. Dazu die Pressesprecherin des Rathhauses, Inga Hettstedt:
„Also ich persönlich habe dort immer einen Park haben wollen, weil ich denke das wir genügend Einkaufsflächen in Erfurt haben und wir wirklich nicht noch mehr brauchen. Und an innerstädtischen Grün gibt es sehr wenig. Deswegen bin ich auch eine Verfechterin des Spielplatzes im Hirschgarten, denn wer einmal bei Radio F.R.E.I. auf dem Spielplatz war, der weiß wie gefragt Spielplätze in der Innenstadt sind.“
Den Fertigstellungstermin sieht Oberbürgermeister Andreas Bausewein optimistisch. Er hofft dass der Park noch in diesem Jahr vollendet wird. Seine Pressesprecherin Inga Hettstedt sieht das nicht ganz so realistisch. Sicherlich wird der Park bis Ende 2008 angelegt sein und die Bäume können gepflanzt werden, aber bis alles hübsch und grün ist müssen sich die Erfurter wohl noch bis zum nächsten Frühjahr gedulden, so Hettstedt.
Weiterhin sei es beruhigend zu wissen, dass von finanzieller Seite nicht mit Problemen zu rechnen ist. Das benötigte Geld ist bereits fest im Haushaltsplan der Stadt Erfurt für 2008 eingeplant. Sicherlich sei es schade, dass die Stadt das Grundstück nicht verkaufen konnte, sondern jetzt Mehrkosten hat. Andererseits lohnt sich diese Ausgabe, denn schließlich hätten alle Erfurter Bürger etwas davon, so Hettstedt weiter.
Doch wenn die Aufträge dann vergeben sind und die Bautrupps anrücken, werden sie nicht alleine in der Grube tätig sein. Denn ein kleiner Teil der Grube ist bereits verfüllt. Dort wo früher das zweite Wachhaus stand, engagiert sich schon seit längerer Zeit der Verein „Westliches Wachhaus“ für dessen Wiederaufbau. Fleißige Handwerker haben bereits mit dem Rohbau begonnen. Im Februar sollen Mauerwerk und Erdgeschossdecken fertig gestellt werden. Für den Großteil der Bauarbeiten liegen zwar schon feste Zusagen von Erfurter Handwerksbetrieben vor, aber einige Gewerke sind immer noch offen, laut Vereinsvorsitzendem Anselm Räder. So werden zum Beispiel noch Fenster und Türen, eine hölzerne Geschosstreppe und drei Profilstahlträger gebraucht. Dafür benötigt der Verein Unterstützung von Sponsoren durch Geld- oder Sachspenden. Ob sich durch das fehlende Material Bauverzögerungen ergeben ist nicht klar. Ebenso ob der optimistische Eröffnungstermin vom 6. September diesen Jahres eingehalten werden kann.
Die Helfer, bisher 37 regionalen Unternehmen sowie zahlreiche Spender, werden später an einer Tafel am Haus verewigt. Wer seinen Namen ebenfalls auf der Tafel sehen möchte und den Verein „Westliches Wachhaus“ unterstützen will, kann sich direkt an den Vereinsvorsitzenden Anselm Räder unter 0160-94 8 14 990 wenden. Spenden können auf das Spendenkonto 600076784 mit der Bankleitzahl 820 510 00 bei der Sparkasse Mittelthüringen eingezahlt werden. (JuliaLimprecht)


Bundesverdienstkreuz

Prof. Dr. Harald Dörig bekommt heute das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland. Der thüringische Ministerpräsident Dieter Althaus übergibt Harald Dörig, Richter am Bundesverwaltungsgericht, die hohe Auszeichnung für sein soziales Engagement.
Dörig leitete seit 1993 mehrere Fördervereine an Erfurter Schulen und führte Seminare und Veranstaltungen zu den Themen "Gewalt an der Schule" oder auch "Drogen" durch.
Besonders stark engagierte sich Dörig am Gutenberg-Gymnasium nach dem Verbrechen im Jahr 2002. Der Richter legte die Grundlagen, so Althaus, für die Verarbeitung der Ereignisse bei den betroffenen Jugendlichen und dass die Ursachen für das Massaker erforscht werden konnten.
Laut Althaus soll die herausragende Bewältigung der besonderen Situation im April 2002 und das jahrelange Engagement gewürdigt werden.
Stellvertretend für viele engagierte Eltern übergibt Althaus heute das Bundesverdienstkreuz an Prof. Dr. Harald Dörig in der thüringischen Staatskanzlei in Erfurt. (AndreasBudzier)



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30.01.2008

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