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Graffiti in Erfurt – Eine Reportage von Andreas Kehrer

Graffiti – Ist das Kunst oder kann das weg? Unter dieser Fragestellung hat sich Radio F.R.E.I.- und Local Times Erfurt-Redakteur Andreas Kehrer mit dem Thema auseinandergesetzt.



Herausgekommen ist eine einstündige Radioreportage, die die verschiedene Perspektiven aufzeigt. Denn spätestens seit der großen Graffiti-Anfrage der CDU im Erfurter Stadtrat im Oktober 2014, ist Graffiti auch ein politisches Thema, das kontrovers diskutiert wird. Die sechsteilige Reportage bringt jedoch nicht nur Politiker zu Gehör. Bürger, Polizeibeamte, Sprayer und Szeneaktivisten melden sich ebenfalls zu Wort.

Entscheidet selbst: Graffiti ist das Kunst oder kann das weg?


> Download

Playlist:
Teil 1 – Graffiti in Erfurt (Einleitung)
KRS One – Out for fame
Teil 2 – Der Graffiti-Zank (Debatte im Stadtrat)
Randy Crawford – Streetlife
Teil 3 – Sound of the Police (Polizeioberkommissarin Anne Krebs über Graffiti)
The Clash – Police on my back
Teil 4 – Wir haben ein Luxus-Problem (Interview mit Luxus)
Dissythekid – Kids
Teil 5 – Offensiv im Kollektiv (Gespräch mit den Machern der Kollektiven Offensive)
City Nord – Lyrical Graffiti
Teil 6 – Wem gehört die Stadt? (Graffiti als Protestkunst)
Richard Hawley – Tonight the Streets are Ours

Hintergrundmusik:
Dissythekid – Pestizid EP

Weiterführende Links:
www.localtimes-erfurt.de
www.kollektive-offensive.blogspot.com

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26.05.2015

Kommentare

  1. Eine wirklich spannendes Feature, welches sicher eine Menge Arbeit gemacht hat. Danke dafür!
    Die Kommentare von Walsmann am Anfang sind tatsächlich schwer zu ertragen. Gut, dass ihr diesem billigem Populismus hinterherrecherchiert habt. Jetzt wäre es noch schön, wenn das hier viele Leute hören. So ein Feature muss natürlich zwangsläufig auch reduzieren. So ließe sich hier noch einiges kommentieren und ergänzen, aber ich will nur ein, zwei Sachen hinzufügen. Vielleicht ist ja ein kleiner Nachschlag drin.;-)

    - So hätte bspw. der Verein "Stadt Bild Graffiti" noch Eingang ins Feature finden können. Eine wichtige Rolle in diesem Verein spielt(e) Thomas Hutt, Ehemann von Marion Walsmann. Der Verein hat unter anderem "Graffiti"-Aufträge von den Stadtwerken entgegengenommen. Umgesetzt wurde jedoch nur die "Kunstwerke" von Dieter Henning. Die Beteiligung von "echten" Sprayern bestand meist nur in der Umsetzung seiner Skizzen. Wer sich bei den älteren Menschen in der Szene umhört bekommt noch einige gruselige Geschichten über diesen Verein zu hören.
    - Auch das Thema Polizeigewalt gegen Sprayer hätte noch vertieft werden können. Ich erinnere mich da an eine Geschichte aus Weimar Anfang der 2000er. Auch in Erfurt gebustede Sprayer berichteten häufiger von, mindestens fragwürdigen, Festnahmesituationen.
    - Aus historischer Perspektive wäre ein Blick ins Stasiarchiv lohnend. Als in den 80ern junge Menschen die DDR in Graffitis (u.a. in Weimar) verarscht haben, gings hoch her und die Leute haben harte Repressionen erlebt. Andererseits haben diese Menschen den Protest mit Witz und Erfolg erst in die Öffentlichkeit geholt. Leider werden ihre Opfer in den DDR-Aufarbeitungsgeschichten kaum erwähnt.

    so das solls auch schon sein. Wie gesagt vielen Dank für dieses Feature. Es war eine Freude es zu hören und die Musik hat mich in alte Zeiten versetzt.
    hannes

    p.s.: noch eine kleine, politische Anmerkung. Die Verwendung des Termini "Mitteldeutschland" (in der Beschreibung der Kollektiven Offensive) könnte man überdenken. Sogar der Verein Deutscher Ingenieure (der political correctness nun wirklich nicht verdächtig), rät davon ab: http://www.vdi.de/fileadmin/vdi_de/redakteur/bvs/bv_leipzig_dateien/Ingenieur-Nachrichten/John.pdf

    hannes - 28.05.2015, 23:52

  2. Hey Hannes,

    Vielen Dank für das Feedback!

    Ich hätte vieles gern noch mit aufgenommen. Den Stadtbild Graffiti e.V., die Galerie 7b und auch OQ-Paint... Aber es ist leider nicht immer alles zu bewältigen. Von Polizeigewalt gegen Sprayer ist mir hier in Erfurt nichts bekannt, sonst hätte ich es definitiv thematisiert.

    Ich freue mich auf jeden Fall, dass die Reportage so vielen Leuten gefallen hat und habe jetzt schon wieder Lust, ein neues Projekt anzugehen. Das soll also nicht das letzte Feature gewesen sein :)

    Liebe Grüße,

    Andreas Kehrer - 29.05.2015, 22:30

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