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„Querfront“ – Karriere eines politisch-publizistischen Netzwerks | Interview mit Wolfgang Storz

In den Massenmedien werden sie als Rechtspopulisten, Verschwörungstheoretiker oder Antisemiten charakterisiert und ausgegrenzt. Sie selbst nutzen diese Ausgrenzung offensiv und mit Erfolg zur Identitätsstiftung und Aufmerksamkeitssteigerung. Das ist das Ergebnis einer Kurz-Studie von Wolfgang Storz für die Otto Brenner Stiftung zum publizistischen Netzwerk um den Kopp-Verlags, Ken Jebsen und die Mediengruppe "Compact".




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Studie Querfront - Karriere eines politisch-publizistischen Netzwerks

Was Pegida-Fans und Anhänger der Linkspartei verbindet

Demokratiefeinde, Islamophobe, Putinfreunde, Linksnationale und Rechtsextreme bauen sich eine neue Heimat








23.08.2015

Kommentare

  1. Ich erlaube mir diesen offenen Brief von "nachdenkseiten.de" zu dieser fragwürdigen Publikation hier einzubringen:
    Otto Brenner-Stiftung gehört auch zum Querfront-Netzwerk?

    Sehr geehrte Herren Legrand und Storz,

    Sie beziehen mich in das von Ihnen halluzinierte „Querfront“-Netzwerk ein, das angeblich für einen „möglichst homogenen Nationalstaat“, für „traditionelle Lebensweisen“ und ähnlich diffusen Unfug eintritt. Zu den Netzwerk-Merkmalen gehört auch die Kritik an „hiesigen Verhältnissen“.

    Nach Ihrer Logik gehören Sie selbst zu diesem „Querfront-Netzwerk“ – haben Sie das übersehen?

    Nach Ihrer Logik gehört ja jeder und jede zu diesem Netzwerk, der und die jemals irgendeinen, irgendwie gearteten Kontakt zu einem oder mehreren der von Ihnen genannten Personen, Initiativen, Blogs u.ä. hatte. Von 2012 bis 2014 hat die Otto Brenner-Stiftung ein Forschungsprojekt gefördert, das ich mit einem Kollegen zum Thema „Union Busting in Deutschland“ durchgeführt habe. Wir haben darin die Dienstleistungsbranche aus Wirtschaftskanzleien, Detekteien, unternehmerfinanzierten Universitäts-Instituten, Unternehmensstiftungen u.a. dargestellt, die professionell Gewerkschaften und Streiks delegitimiert, Betriebsräte und Betriebsratswahlen be- und verhindert und Beschäftigte rechtsförmig und brutal zermürbt. Unsere Ergebnisse hat die Otto Brenner-Stiftung 2014 im Arbeitsheft Nr. 77 veröffentlicht.

    Nach Ihrer Logik gehört also die Otto Brenner-Stiftung auch zu Ihrem „Querfront-Netzwerk“. Die von Ihnen geförderten Autoren haben einen Teil der „hiesigen Verhältnisse“, nämlich die gegenwärtigen Arbeitsverhältnisse, empirisch untersucht, wahrheitsgemäß dargestellt und aus gewerkschaftlicher Sicht hart kritisiert, und die Stiftung hat dies veröffentlicht. Gehören also die etwa 10.000 LeserInnen und NutzerInnen dann ebenfalls zur „Querfront“, die die Exemplare der beiden Printauflagen von Ihnen geschickt bekamen, ebenso die mehreren tausend, die, weil die printauflagen vergriffen waren und weiter sind, die Studie downgeloaded haben und nun auch in Fortbildungsveranstaltungen verschiedener Gewerkschaften verwenden?

    Die Otto Brenner-Stiftung hat in Dutzenden von geförderten Projekten und dann veröffentlichten Studien ebenfalls „hiesige Verhältnisse“ hart kritisiert, sehr fundiert, sehr verdienstvoll, z.B. „Verdeckte PR in Wikipedia“, „Marktordnung für Lobbyisten“, zu den Politmagazinen „Den Mächtigen unbequem sein“, zu Leiharbeit u.a. Wieso taucht dann die „Kritik der hiesigen Verhältnisse“ als Merkmal des „Querfront-Netzwerks“ auf? Merken Sie eigentlich nicht, in welchem unwissenschaftlichen Sumpf Sie herumpatschen?

    Wenn wir Ihrer halluzinierten Bauch-Logik weiter folgen, gehören u.a. auch Der Spiegel, die Zeit und gewerkschaftliche Medien, darunter auch der IG Metall, zu Ihrer „Querfront“. Denn sie haben die Studie „Union Busting“ positiv vorgestellt, übrigens auch die ARD, die auf der Grundlage unserer Forschung eine 45 Minuten-Dokumentation gesendet hat.

    Sie nennen mich in Ihrem Machwerk, weil ich Ken Jebsen Interviews gegeben habe. Ungleich häufiger habe ich ARD, ZDF, WDR, SWR, RTL usw. Interviews gegeben – diese Mitglieder Ihres „Querfront-Netzwerkes“ haben Sie übrigens auch übersehen.

    Ich fordere Sie auf, sich für Ihr Machwerk öffentlich zu entschuldigen und meinen offenen Brief auf Ihrer website zu veröffentlichen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Werner Rügemer

    Ps. Ein Interview mit Werner Rügemer wäre bestimmt nicht schlecht.

    detlef höner - 10.09.2015, 10:26

  2. was ich besonders interessant finde ist wie man sich über das ganze interview an diesen leuten reibt über die man in der studie geschrieben hat, das man aber gar nicht konkret auf das eingeht was die "bösen" denn verbrochen haben sollen.

    anstattdessen wirft man herrn jebbsen mit "reichsbürgern" und "chemtail-freaks" in einen topf. das zeigt "übereindeutig" das man im interview von und über jemanden spricht, über den man eigentlich gar nichts weiß.

    wenn sie sich da noch gar nichts angeguckt haben, dann sollten sie das mal tun. vielleicht verstehen sie ja dann warum ein ehemaliger staatsminister des bdv sich mit herrn jebbsen unterhält.

    Vlad Ratzen - 01.10.2015, 16:52

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