Aktuell

Das Programm von heute
07:00 Kaffeesatz
erfrischendes Morgenmagazin
09:00 V.I.P.
mit Carsten > Schrapnell, Bumerang oder Tretmine?
11:00 Osmose
Sendungen Freier Radios
12:00 Muggefuck
neue Mugge von Marie Davidson, Brandt, Gemma Ray, u.a.....
13:00 Offene Sendefläche
nach § 34 ThürLMG
15:00 Memory Hits
Musik der 50er & 60er Jahre
17:00 Bücherbar
Thüringer Autoren
19:00 Fledermausgeschichten
Geschichten für Kinder
19:15 Nowosti
Infomagazin
20:00 Zartschmelzend
Talk Talk Talk
21:00 Borderline
Musik über alle Grenzen...
23:00 Roamin' Cats
One love, less rules

Klimapolitik der neuen Rechten | Interview mit Andreas Kemper

Was haben Klimawandel und Rechtspopulismus miteinander zu tun? Mit diesen und anderen Fragen rund um klimapolitische Vorstellungen von Rechts beschäftigt sich der Soziologe Andreas Kemper.
Am 7. November 2018 ist er für einen Vortrag zu Gast in Erfurt.





> Download

Vortrag und Diskussion am 07.11.2018 um 19 Uhr
in der [L50], Lassallestraße 50 in Erfurt

Der Vortrag des Soziologen und Publizisten Andreas Kemper betrachtet die klimapolitischen Vorstellungen und entsprechende Vernetzungen "klimaskeptischer" Akteur*innen. Denn: Ein Thema, welches die Rechte weitgehend eint, welches aber in diesem Zusammenhang kaum thematisiert wird, ist deren Klimapolitik, die vor allem in der Leugnung gesellschaftlicher Ursachen auf das Klima besteht. Bestimmte rechtspopulistische Forderungen und Einstellungen verbinden sich mit rechter Klimapolitik wie z.B. die nationalistische Ablehnung der verhassten sog. "One-World-Ideologie" ("America first!", "Deutschland zuerst!") und damit die Ablehnung globaler Klimaziele oder ein "sozialpatriotisches" Engagement für den "deutschen Verbrennungsmotor" inklusive Betriebskämpfe ("Zentrum Automobil"). Die radikale Skepsis gegenüber wissenschaftlichen Ergebnissen verschmilzt mit dem bereits vorhandenem verschwörungsideologischen Denken in anderen politischen Bereichen. Zugleich werden erwartete Ressorcenknappheiten ("Peak Oil") mit gesellschaftlichen Systeminstabilitäten verbunden ("sich aufpotenzierende Krisendynamiken") und entsprechend als Möglichkeiten für eine baldige rechte Machtergreifung diskutiert.

Die anschließende Diskussion bietet Raum für Fragen. Auch werden gemeinsam Argumente und Interventionsmöglichkeiten gegen den Diskurs der Neuen Rechten gesammelt.




01.11.

Kommentare

Zu diesem Artikel sind keine Kommentare vorhanden.

Kommentar hinzufügen


Wird nicht veröffentlicht.