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15:00 Nachmittagsmagazin
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Geschichten für Kinder
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The Sound Of Real Music
23:00 The New Noize
Nice Boys Don't Play Rock 'n' Roll
00:00 Sehkrank
Album zur Nacht

Woche der Menschenrechte

„Als Menschenrechte werden subjektive Rechte bezeichnet, die jedem Menschen gleichermaßen zustehen. Das Konzept der Menschenrechte geht davon aus, dass alle Menschen allein aufgrund ihres Menschseins mit gleichen Rechten ausgestattet und dass diese egalitär begründeten Rechte universell, unveräußerlich und unteilbar sind.“


Beginnend mit dem Internationalen Tag der Menschenrechte am Montag, dem 10. Dezember 2018, wollen wir eine Woche lang derer gedenken, die nichts weiter taten als ihre unveräußerlichen Rechte einzufordern und vor Krieg, religiöser oder politischer Verfolgung, Diskriminierung aufgrund ihres Geschlechts oder sexuellen Ausrichtung oder ihrer Hautfarbe aus ihrem Land flohen um Schutz zu suchen und dabei ihr Leben an den schroffen Mauern der Festung Europa verloren.
Dabei geht es nicht nur um die im Mittelmeer Ertrunkenen, die in den bulgarischen Wäldern Verprügelten, die aus Verzweiflung Gestorben oder in der libyschen Wüste Verscharrten seit dem Beginn der von „besorgten Bürgern“ ausgerufenen Flüchtlingskrise im Jahr 2015.
Bereits seit 1993 dokumentiert die niederländische NGO „UNITED Against Refugee Deaths“ registrierte Asylsuchende, Geflüchtete und Migranten/innen, die aufgrund der restriktiven Politik der Festung Europas zu Tode kamen. Die Zeitungen The Guardian, Tagesspiegel und il manifesto haben nun diese Liste von Toten als Beilage veröffentlicht. Ein erschütterndes Dokument, das auf 56 Seiten 34.361 Todesfälle von verstorbenen Geflüchteten zeigt. Diese „Liste der Toten“ fasst Informationen darüber zusammen, wo, wann, wer und unter welchen Umständen Menschen, beispielsweise bei der Überquerung des Mittelmeeres, gestorben, ertrunken oder ermordet wurden.

In einer Bundesweiten Aktion am 10. Dezember 2018 und darüber hinaus, übernehmen verschiedene Freie Radios die aus 34 Teilen bestehende Lesung dieser Liste in der 14 stündigen Originallänge in ihr Programm. Dabei handelt es sich aber nicht nur um eine Lesung von Namen (denn in den meisten Fällen sind die Namen nicht bekannt), sondern die Liste dokumentiert im Detail, wann, wo, wieviele Menschen, unter welchen Umständen gestorben sind.

Radio F.R.E.I. beteiligt sich an dieser Aktion mit der „Woche der Menschenrechte“ und strahlt ausgewählte Teile dieser Lesung von Montag bis Freitag in der Zeit von 18.00 bis 19.00 Uhr aus. Weiterhin beschäftigen sich die verschiedenen Redaktionen in ihren Sendungen mit dem Thema sei es durch Interviews, Beiträge und Berichte oder durch eine speziell ausgewählte Playlist.

Die Übertragungen der Lesungen im Radio sind aber auch nur ein Teil der bundesweiten Aktion, die von der Hirnkost KG aus Berlin koordiniert wird. Unter Hirnkost Termine könnt ihr euch über die restlichen Aktionen informieren.



Our Voice - Refugee Radio
10.12.

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