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Mitschnitt Online | Der politische Diskurs in den sozialen Medien - Chance oder Risiko für unsere Demokratie? | 14. Mai 2018

Am 14. Mai 2018 fand im Erfurter Augustinerkloster auf Einladung des Fachschaftsrat der Kommunikationswissenschaft an der Universität Erfurt eine Podiumsdiskussion zum Thema "Der politische Diskurs in den sozialen Medien - Chance oder Risiko für unsere Demokratie?"statt. Radio F.R.E.I. war vor Ort und hat die Veranstaltung aufgezeichnet.





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„Facebook zerstört die Demokratie“ - so schrieb die ZEIT am 20. Dezember 2017.
Das Verhältnis zwischen unserer Demokratie und sozialen Medien ist ein breit diskutiertes Thema, sowohl in Deutschland als auch international – man denke an „Twitter-Präsident“ Donald Trump.

Viele Menschen äußern ihre politischen Meinungen auch im Internet, häufig in sozialen Netzwerken. Dies ist einerseits eine große Chance für unsere Demokratie, da das Internet Bürger aller Lebenswelten zusammenbringen kann. Optimisten schwebt ein perfekter Meinungsbildungsprozess vor. Andererseits bewegen sich viele Nutzer in ihrer „Filterblase“. Sie lesen, was zur eigenen Meinung passt, Dissonanzen werden höchstens durch aktive Informationssuche zur Realität. Somit wird die eigene Meinung immer weiter bestätigt, und die Toleranz für andere Ansichten nimmt ab.

Nun stehen sich verschiedene Szenarien gegenüber, wie sich die politische Partizipation im Internet auf unsere Demokratie auswirken kann. Ermöglicht das Internet mit seinen sozialen Netzwerken die optimale öffentliche Meinungsbildung oder spaltet es die Gesellschaft, weil jeder nur noch das liest, was ihn bestätigt und andere Meinungen nicht mehr toleriert werden? Oder ist der Online-Diskurs etwa nur ein Abbild des Realen und verändert den demokratischen Prozess keineswegs?

Auf dem Podium waren vertreten:

- Swen Thissen, Head of Social Media bei stern.de
- Dr. Dannica Fleuß, Expertin zu E-Democracy aus Hamburg
- Madeleine Henfling, Abgeordnete im Thüringer Landtag, Ausschuss für Medien, Kultur und Europa
- Eva Nagler, Friedrich-Ebert-Stiftung, Arbeitsgruppe Digitalisierung



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06.06.2018

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