Aktuell

Das Programm von heute
05:00 Offene Sendefläche
nach § 34 ThürLMG
09:00 Rumpumpel
Radio für die ganz Kleinen
10:00 Universal
Studentisches Magazin
12:00 F.R.E.I.stunde
Programm von Kindern und Jugendlichen für Kinder und Jugendliche
13:00 Easy Sunday
Easy Listening
15:00 Bildung in Thüringen
Bildungsmagazin
16:00 Lange Rille
die LP zum Sonntag
17:00 Osmose
Sendungen Freier Radios
18:00 Sondersendung
Preview Review
19:00 Sondersendung
Musik F.R.E.I. ab Container (Wdh.)
22:00 Klangforschung
Sendung für elektronische Musik

"Erfurt hat die Verantwortung dafür, Antidiskriminierung auch in der Stadt stark zu machen." - Der CSD Erfurt 2019

"Vielfältig. Gemeinsam. Laut!" Das war das Motto des diesjährigen Christopher Street Day Erfurt. An der Demonstration am Samstag, den 24. August 2019 nahmen so viele Menschen teil wie nie zuvor. Die Organisator*innen werten das als vollen Erfolg, Kritik äußerten sie über das Verhalten der Stadt.

Laut den Organisator*innen waren über 3000 Menschen auf der CSD-Demo am Samstag und damit doppelt so viele wie im vergangenen Jahr. Auffallend viele junge Menschen im Alter zwischen cicra 15-25 Jahren nahmen an der Parade teil. Die Landtagswahlen und der Rechtsruck waren für viele Menschen ein Thema. Es gab Plakate und Redebeiträge, die darauf Bezug nahmen. Außerdem gab es in diesem Jahr einen Klimablock, und auch die Aktivist*innen der Seebrücke zeigten sich solidarisch. Kritik gab es vom CSD-Bündnis an der Ordnungsbehörde und der Polizei, da auf dem Anger eine Kundgebung der neonazistischen Partei „Der Dritte Weg“ genehmigt worden war. Diese befand sich damit in Sichtweite zum CSD-Straßenfest. An der Kundgebung des "Dritten Weges" nahmen circa 20 Personen teil und zeigten ein LGBTIQ*-feindliches Banner. Die CSD-Teilnehmer*innen brachten laut ihren Protest zum Ausdruck. Darüber hinaus berichteten mehrere Augenzeug*innen von einem verbalem und körperlichen LGBTIQ*feindlichen Übergriff auf Teilnehmende und Ordner*innen im Verlauf der Demo. Nach der CSD-Demo gab es vor dem Anger 1 das CSD-Straßenfest mit Musik, Redebeiträgen und Ständen von zahlreichen Initiativen.
Dieses Jahr gab es in Thüringen nicht nur in Erfurt eine CSD-Demonstration, sondern auch welche in Weimar und Jena. Außerdem wird es im September unter dem Motto „Gera kann queerer“ zum zweiten Mal einen CSD in Gera geben. Die Aktionstage beginnen dort am 02. September, die Parade findet am 14. September statt.

Welche Forderungen das CSD-Bündnis Erfurt stellt, wie es nach den Aktionstagen weitergeht und was die bevorstehende Landtagswahl für die Bündnisarbeit bedeutet, beantwortet Fabi, einer der Organisator*innen, im Interview mit Radio F.R.E.I.


CSD Erfurt 2019

Am Vorabend der CSD-Demo findet in vielen Städten traditionell ein Dyke-March statt. In Erfurt gibt es den bisher einzigen in den neuen Bundesländern. Lesbische Sichtbarkeit und Solidarität gehören zu den Forderungen. Radio F.R.E.I. sprach mit Jenny, die den Dyke-March mit organisierte.


Dyke-March Erfurt 2019

Auf dem Dyke-March waren die "Lesben gegen rechts" zu Gast. Diese gründeten sich auf dem Lesbenfrühlingstreffen 2018 in Göttingen. Mittlerweile gibt es mehrere Regionalgruppen. Hier könnt ihr die Aufzeichnung ihres Redebeitrags hören.


Redebeitr. Lesben gegen recht



Susan
27.08.

Kommentare

Zu diesem Artikel sind keine Kommentare vorhanden.

Kommentar hinzufügen


Wird nicht veröffentlicht.