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18. Januar 2019 | 20:00 Uhr | Kann denn Mode feministisch sein? | F.R.E.I.-Fläche

Ist Mode Freund oder Feind der Frauen - in einer Welt, in der Frauen für vergleichbare Arbeit ein Viertel weniger verdienen als Männer und nur die Hälfte an Rente erhalten, in der Sexismus eine Alltagserscheinung und Trump Präsident ist? Hat die Modeindustrie eine Verantwortung dabei oder ist Mode einfach nur ein Spiegel der Stellung von Frauen in der Gesellschaft - ein schön verpackter Spiegel mit Preisschild? Und wie sieht die Kehrseite der schillernden Modewelt aus? Kann Mode gut für Frauen sein, wenn sie auf deren Überausbeutung weltweit basiert?



Einstürzende und abbrennende Modefabriken, Näherinnen und Näher hinter Gittern nur weil sie einen Lohn zum Leben fordern - ist die Modeindustrie noch zu retten?

Veranstaltung mit Tansy Hoskins, London, Journalistin zum Thema Mode und Menschenrechte (mit Übersetzung englisch-deutsch)

Tansy Hoskins schrieb "Stitched Up The Anti-capitalist Book of Fashion - Das Antikapitalistische Buch der Mode“ und ist bekannt aus "The True Cost - Der Preis der Mode". Sie dokumentiert als Journalistin aktuelle Themen und schreibt über die Modeproduktion. Sie recherchierte in Bangladesch, Kenia, Marokko, Mazedonien, Bulgarien und im Topshop Logistikzentrum in Solihull, GB.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen der Kampagne für Saubere Kleidung mit dem ENS e.V. und dem Eine Welt Netzwerk Thüringen e.V.

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