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Mitschnitt online | Lesung und Gespräch mit Claus Kristen und Silvia Saß | 17. April 2019

November 1918: Das deutsche Heer hat kapituliert, die bislang herrschenden Monarchisten sind verschwunden. Die Republik wird ausgerufen, die Forderung nach Entmilitarisierung und Sozialisierung ist unüberhörbar, eine grundsätzliche Umgestaltung der Gesellschaft in greifbarer Nähe. Zwei Monate später treten in den Berliner Januarkämpfen militärische Freiwilligenverbände zum ersten Mal öffentlich in Erscheinung, darunter das «Freiwillige Landesjägerkorps» des Generalmajors Georg Maercker.



Dieser zieht anschließend im Auftrag der Reichsregierung durch Mitteldeutschland, um revolutionäre Unruheherde zu bekämpfen.

Claus Kristen stellt im Gespräch mit Silvia Saß sein 2018 erschienenes Buch „Ein Leben in Manneszucht: Von Kolonien und Novemberrevolution. Der ‚Städtebezwinger’ Georg Maercker“ vor.


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Die Veranstaltung wurde organisiert von Decolonize Erfurt und der Projektgruppe „Erfurt im Nationalsozialismus“ beim DGB-Bildungswerk Thüringen e. V. Kooperation mit dem Eine Welt Netzwerk Thüringen e. V.

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09.07.

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