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Studie "Umgangsweise von Familienangehörigen mit einem späten Coming-Out in der Familie"

Dr. Janine Dieckmann vom Institut für Psychologie der Friedrich-Schiller Universität Jena im Gespräch

Wenn jemand sein Coming-Out hat, also wenn jemand sich seinem sozialen Umfeld gegenüber zu erkennen gibt als homo- oder bisexuell - dann ist das meistens ein Zeichen dafür, dass diese Person mit sich selbst ins Reine gekommen ist. Für alle anderen aus diesem sozialen Umfeld kann das Coming-Out allerdings etwas ganz anderes bedeuten. Gerade Familienangehörige, die bis zu diesem Zeitpunkt eher wenig Berührungspunkte mit dem Thema „Homosexualität“ hatten, werden plötzlich und unvermittelt ins kalte Wasser geworfen und brauchen in einer solchen Situation oft Aufklärung und Unterstützung. Die Probleme und Bedürfnisse - und die innerfamiliären Konflikte und Konfliktlösungen - sind bisher leider nur sehr unzureichend erforscht. Deswegen gibt es nun eine Studie des Instituts für Psychologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena mit dem Titel: „Umgangsweise von Familienangehörigen mit einem späten Coming-Out in der Familie“. Radio F.R.E.I. sprach dazu mit Dr. Janine Dieckmann, die, zusammen mit Prof. Dr. Melanie Steffens, diese Studie leitet.

Teil 1 vom 20.12.2012:

Hier runterladen!

UPDATE!
Manchmal lohnt es sich, wenn man an Themen dran bleibt. Inzwischen ist die Studie fertig und ausgewertet und Frau Dieckman war auch diesmal gerne wieder bereit Radio F.R.E.I. dazu Rede und Antwort zu stehen.

Teil 2 vom 26.03.2014:

Hier runterladen!

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LINKS:

WEBSITE 'Homosexualität und Familie' des LSVD
tangiert.de
hetera.ch

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Vormittags im Programm
26.03.2014

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