Mediathek

Kosmischer Ziegel und Himmlische Schlange

Magnetfelder von massereichen dunklen Staubwolken im Kosmos sind stark genug, um zu verhindern, dass diese Wolken durch ihre eigene Schwerkraft kollabieren. Eine Untersuchung unter Leitung von Wissenschaftlern des Bonner Max-Planck-Instituts für Radioastronomie in Bonn konnte zum ersten Mal zeigen, dass die starke Magnetisierung den Weg bereitet für die Entstehung von Sternen mit wesentlich größerer Masse als der der Sonne. Ermöglicht wurde dies durch Beobachtungen der polarisierten Staubstrahlung von zwei der massereichsten Dunkelwolken in unserer Milchstraße, dem so genannten „Brick“ (Ziegelstein) und der „Snake“ (Schlange). Die Ergebnisse werden in der aktuellen Online-Ausgabe des „Astrophysical Journal“ veröffentlicht. Mehr hierzu von Dr. Norbert Junkes Max-Planck-Institut für Radioastronomie, Bonn.


> Download



artikel/Brick-pol_de-vers2_m.jpg













Die Pressemitteilung des Max Planck Instituts findet sich hier.



Raumfahrtjournal
11.03.2015

Kommentare

Zu diesem Artikel sind keine Kommentare vorhanden.