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Die (Un)möglichkeiten des Gedenkens an die Opfer des NSU

Über viele Jahre hinweg gab es in Deutschland eine Terrorserie durch den so genannten Nationalsozialistischen Untergrund. Wie kann man erreichen, dass die Ermordeten nicht vergessen werden und es ein gesellschaftliches Bewusstsein gibt?
Staatliche Stellen waren mit dem NSU verstrickt, jetzt soll auch mit Hilfe staatlicher Stellen gedacht werden. Gleichzeitig kämpfen Angehörige von NSU-Opfern um ein Gedenken.
Ein Interview mit Ayse Güleç und Lee Hielscher vom Netzwerk für kritische Migrations- und Grenzregimeforschung "kritnet". Beide sind außerdem beim "Tribunal NSU-Komplex auflösen" aktiv.


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Die gesellschaftliche Diskussion um den NSU soll weitergehen. Dafür setzt sich das Tribunal NSU-Komplex auflösen ein. Dieses Tribunal, also eine Anklage gegen die Akteur*innen im NSU-Komplex findet diesen Monat statt. Beklagt werden dort die Opfer rassistischer Gewalt.
In Köln, vom 17. bis 21. Mai. Es wird dort Workshops, Vernetzung antirassistischer Initiativen, Vorträge, Filmvorführungen, Stadtführungen und auch eine Demonstration geben. Im Schauspiel Köln am 3. Wochenende im Mai.
Es wird einen Bus aus Thüringen geben, der zum NSU-Tribunal nach Köln fährt. Abfahrt aus Erfurt ist der 18. Mai um 18.30 vor dem Radisson Blu. Zurück geht es am Sonntag den 21. Mai. Weitere Infos zum Bus einfach per Mail an jena@nsu-tribunal.de.


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Raphael Bergmann
02.05.2017

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