-
Radio F.R.E.I. war zu einer der letzten Proben der Domstufenfestspiele 2026 eingeladen gewesen. Die letzten 7 Tage von Jesus Christus, aus der Sicht von Judas? Wie aktuell ist das Stück? Peter Lund (Inszenierung) und Bart De Clercq (Choreographie) sprechen über das Musical, besonders wichtige Szenen und Schwerpunkte.
-
„Wir sind normale Leute. Und wir sind nicht machtlos. Wir bringen Menschen zusammen, die eine faire, vernünftige und demokratische Gesellschaft nicht nur wollen, sondern gemeinsam sichtbar machen.“ schreiben Simon und Olli auf ihrer Website. Die beiden reden darüber, wie man der politischen Ohnmacht entfliehen kann: Menschen verbinden und Gespräche. Und wie machen sie das? Mit einer Wanderung von Trier nach Berlin.
-
Es waren eindrückliche Bilder, die im August 2021 um die Welt gingen. Afghanische Ortskräfte, die verzweifelt versuchten, in westlichen militärischen Flugzeugen das Land zu verlassen, um vor den anrückenden Taliban zu fliehen. Mit Elke Gottschalk - Regionaldirektorin der Welthungerhilfe für Afghanistan und Asien - sprachen wir über die humanitäre Lage in Mitten von Erdbeben, Dürren, Fluten und der Herrschaft der Taliban.
-
Unter dem Titel "Wirf die Scham an die Wand" luden die MacherInnen des brot//los-Magazins zu einer multimedialen Lesung ein. Dabei lasen Autorinnen und Autoren aus der zuletzt erschienen Ausgabe scham//los, während bereits zuvor Künstlerinnen und Künstler des Erfurter IST-Kollektivs Videoinstallationen präsentierten. Jasmin und Wilhelm aus der Universal-Redaktion haben die Veranstaltung im Kollegengespräch reflektiert.
-
Jede*r Student*in kommt an diesen Punkt: die erste Hausarbeit. Aber wie läuft das eigentlich? Wie schreibe ich sowas? Wo fange ich an? Was muss ich beachten? Alles ganz natürliche Fragen. Anlässlich der Hausarbeitszeit haben sich Jasmin und Wilhelm dem Thema angenommen und sich einmal selbst ihre Arbeitsweise und -Moral hinterfragt.
-
Die Rubrik "Klugscheißer" im LAP-Magazin erklärt Begriffe, von denen wir (manchmal) gar nicht so genau wissen, was sie eigentlich bedeuten.
-
Woran erkenne ich Gewalt in Kommunikation? Was bringt es mir, gewaltfrei zu agieren und warum geht es grundsätzlich auch um den Umgang mit mir selber? Mirjam Binder und Lukas Osburg vertreten das Konzept der "Gewaltfreien Kommunikation" leidenschaftlich, sind selbst als Trainer:in tätig und im Zentrum Gewaltfreie Kommunikation Thüringen tätig.
-
Seit der Cannabis-Legalisierung kämpfen die Thüringer Cannabis Social Clubs mit zahlreichen Auflagen und Kontrollen. Im Interview berichtet Hermann Klatt vom Erfurter Cannabis Social Club über den Aufbau des Vereins, die Konflikte mit dem Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und ländlichen Raum und den daraus entstandenen Rechtsstreit.
-
"Alle tanzten zum selben Beat" heißt ein gerade erschienener virtueller Rundgang durch die Erfurter Clubkultur der Nachwendezeit bis in die frühen Nuller Jahre. Der Medienschaffende Andreas Kubitza hat die wichtigen Treffpunkte von damals aufgesucht und fotografiert, die "Loge", das "Kühlhaus" oder das "Eurocenter" am Nordstrand. Er sprach mit den einstigen Machern, DJs, Besucherinnen bzw. Besuchern und ging in die Archive, um in alten Stadt- und Szene-Magazinen die Welt von damals wieder lebendig werden zu lassen.
-
Deutschland braucht Arbeitskräfte – aber viel zu oft landen migrantische Beschäftigte in Abhängigkeit, Angst und Ausbeutung. Rana Alnawa und Benjamin Heinrichs von Faire Integration erzählen von nicht gezahltem Lohn, unbezahlten Überstunden, Kündigungen, Aufenthaltsdruck und Arbeitgebern, die mit Abschiebung drohen. Ein Gespräch über vietnamesische Pflege-Azubis in Thüringen, dicke Bretter vor Gericht – und die einfache Wahrheit: Wer Menschen zum Arbeiten ins Land holt, darf sie nicht behandeln wie Maschinen, die man bei Problemen zurückschickt.
-
Nico Baumann von ver.di spricht über ein Gesundheitssystem, das alle brauchen – und das trotzdem kaputtgerechnet wird. Das Beitragsstabilisierungsgesetz klingt nach Ordnung im Kassenbuch, meint aber vor allem: weniger Geld, weniger Entlastung, weniger Schutz für die Beschäftigten. Ein Gespräch über Krankenhäuser unter Druck, gestrichene Qualitätsstandards, Tarifkämpfe – und die Frage, wer am Ende die Rechnung bezahlt, wenn Politik beim Personal spart.
-
Renate Licht vom DGB Hessen-Thüringen spricht über Reformen, die nach Vernunft klingen – und nach Sozialabbau riechen. Steigende Preise, Pflegenotstand, Angriffe auf den 8-Stunden-Tag, längere Befristungen, unsichere Renten: Was als notwendige Modernisierung verkauft wird, trifft am Ende vor allem die, die arbeiten, pflegen, zahlen und später trotzdem zu wenig haben. Ein Gespräch über erkämpfte Rechte, politische Zumutungen – und den Protesttag am 26. September, der klar machen soll: Gesundheit, Arbeit und Rente sind nicht verhandelbar.