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Vergangenes so erzählen, als wäre es die Gegenwart mit ungewissem Ausgang. Das ist das Erzählprinzip des Autors Florian Illies. Auch sein jüngstes Buch "Wenn die Sonne untergeht", eigentlich ein Sachbuch, liest sich daher so flüssig und aufregend wie ein Roman. Im Buch begleiten wir den Schriftsteller Thomas Mann und seine Familie auf ihrem langsamen Weg ins zunächst französische Exil ab Februar 1933 kurz nach der Machtergreifung Hitlers. Im Gespräch mit Reinhard spricht Florian Illies über seine Quellen und mögliche Parallelen zur Gegenwart.
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Ein Erfurter Kraftsportler findet seinen vietnamesischen Meister und wird Kampfsportler. Ein kubanischer Kampfsportler bildet in Erfurt die Staatssicherheit aus. Er verunglückt mit dem Motorrad, verliert ein Bein und muss zurück nach Kuba. Wer springt ein?
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Ein Begriff, viele Songs aus unterschiedlichen Genres - zu hören in der Sendung Musikchallenge am 30. November, 17-19 Uhr. Öffnet eure Gehörgänge.
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Am 21. November fand der deutschlandweite Vorlesetag statt und auch in Erfurt wurde in Schulen, Kindergärten, Bibliotheken usw. vorgelesen. Mit dabei war auch Reino. Er hat sich mit dem Vorlesetag beschäftigt, eine Lesung für Erwachsene besucht und mit einer Vorleserin gesprochen.
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Ende Juli lud eine Gruppe Engagierter gemeinsam mit dem Flüchtlingsrat Thüringen zu einem öffentlichen Infoabend im Franz Mehlhose in Erfurt ein – unter dem Titel: „Asylwende? Von der Willkommenskultur zur Abschottung. Was bedeuten Bezahlkarte, Arbeitspflicht & Leistungskürzungen für Geflüchtete in Thüringen?“. Im Fokus der Veranstaltung standen die massiven asylpolitischen Verschärfungen der letzten Monate: die Einführung der Bezahlkarte, Einschränkungen beim Zugang zu Sozialleistungen, die Diskussion um Arbeitspflicht für Asylsuchende – und die gesellschaftlichen Folgen dieser Maßnahmen.
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In Erfurt gab es noch nie einen Science Slam, ein Format, das es in Deutschland schon seit 2008 gibt, aber eher in Städten mit einer sog. Volluniversität realisiert wird. Um zu vermitteln, was ein Science Slam ist, ist Reino also nach Kassel gefahren und hat darüber berichtet.
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Im Mai begann eine Spendensammelaktion für den Erinnerungsort Topf und Söhne, um seine Dauerausstellung neu einrichten und die Ausstellungsräume dafür herrichten zu können. Die Bethe-Stiftung wollte die erhofften 20.000,00 € an Spenden verdoppeln. Am 21.11. wurde durch den Erinnerungsort und die Bethe-Stiftung der Stand der Dinge erläutert und die Wiedereröffung der Dauerausstellung für den 25.01.2026 angekündigt.
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In diesem Zeitalter der Empörung tut es wohl, wenn man sich zwischendurch an vernünftigen Dingen orientieren kann. In der Schweiz zum Beispiel wird am nächsten Sonntag über eine Volksinitiative abgestimmt, welche einen Service Citoyen fordert. Dabei würde es sich um eine obligatorische Wehrpflicht für alle Bewohner:innen des Landes handeln, welche den Militärdienst und den Zivildienst kombiniert, wenn ich das richtig verstanden habe.
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Sergej Lochthofen, langjähriger Chefredakteur der Thüringer Allgemeinen, spricht mit Carsten Rose oder Reinhard Hucke über das aktuelle Tagesgeschehen in Erfurt, Thüringen und der Welt. Den Wochenauftakt mit Sergej Lochthofen gibt es jeden Montag, kurz nach 9, im Tagesmagazin Unterdessen auf Radio F.R.E.I.
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Wie fing eigentlich in Thüringen und speziell in der Musikstadt Sondershausen unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg wieder die Aufführung von Musik statt? Die Thüringer Musikakademie in Sondershausen hat dazu Anfang November eine Tagung durchgeführt. Mit dem Initiator Prof. Dr. Eckart Lange hat Reino sich über diese Zeit und die Veranstaltung unterhalten.
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Seit 3 Jahren wird jeweils im Wintersemester an der Fachhochschule Erfurt die Vorlesung "Grundlagen der Nachhaltigkeit" angeboten. Sie ist auch für außeruniversitäre Öffentlichkeit zugänglich. Mittlerweile beteiligen sich 6 thüringer Universitäten und Fachhochschulen. Reino hat sich mit den Organisatoren Prof. Dr. Matthias Gather und Prof. Dr. Viola Muster über den Beginn und den derzeitigen Stand des Themas Nachhaltigkeit und der Vorlesung unterhalten.
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Die Jederkann-Galerie – ein Ort, der die gewohnten Grenzen von Kunst und Kompetenz bewusst ignoriert. Hier zählt nicht Expertise, sondern Mut zum Machen. Das Projekt stellt die klassische Idee von Bildung, Professionalität und Kunstmarkt radikal infrage. Im entstehenden kreativen Chaos begegnen sich Menschen, die sonst kaum zusammenkämen. Carlos und Jakob über einen Raum, der zeigt, wie subversiv einfaches Tun sein kann.