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Das Schicksal von vier Frauen steht im Mittelpunkt der Doku "Fassaden". Es geht um häusliche Gewalt. Regisseurin Alina Cyranek verknüpft die Gewalt-Erfahrungen der betroffenen Frauen zu einer gemeinsamen Erzählung - eingesprochen von der Schauspielerin Sandra Hüller. Offen gelegt werden auch die strukturell-gesellschaftlichen Ursachen.
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Er hatte schon das begehrte Volontariat beim DDR-Fernsehen sicher in der Tasche. Doch dann kam für Mike Langer der Mauerfall 1989 dazwischen. Das Interesse an Bewegtbildern blieb. Seit 1998 ist er Geschäftsführer von Altenburg TV. Im Gespräch erzählt Mike Langer unter anderem, warum lokale Werbung allein für ein Unternehmen nicht mehr ausreicht und was sein Verständnis von gutem Journalismus ist. Während des Gesprächs führt Mike Langer durch die Räumlichkeiten von Altenburg TV.
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Mit dieser Frage hat sich Dr. Thorsten Gromes vom Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung in Frankfurt (kurz: PRIF - Peace Research Institute Frankfurt) befasst und hierzu eine Forschungsarbeit publiziert. Reino hat sich mit Thorsten Gromes über das Institut und vor allem seine Forschungsmethodik und deren Ergebnisse unterhalten.
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Woran erkenne ich Gewalt in Kommunikation? Was bringt es mir, gewaltfrei zu agieren und warum geht es grundsätzlich auch um den Umgang mit mir selber? Mirjam Binder und Lukas Osburg vertreten das Konzept der "Gewaltfreien Kommunikation" leidenschaftlich, sind selbst als Trainer:in tätig und im Zentrum Gewaltfreie Kommunikation Thüringen tätig.
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Am vergangenen Donnerstag, den 19. Februar, jährte sich der rassistische Anschlag von Hanau zum sechsten Mal. Neun Menschen wurden damals ermordet. Auch in Erfurt wurde an sie erinnert – mit einer Mahn- und Gedenkwache auf dem Anger.
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Am morgigen Donnerstag, 26.2. um 19:30 Uhr referiert in der Offenen Arbeit, Allerheiligenstr. 9, die Erfurter Historikerin Sabine Schmolinsky zum Thema „Juden als Feindbild. Antijüdische Mythen.“ Sabine Schmolinsky wird dabei unter anderem der Frage nachgehen, warum solche judenfeindlichen Erzählungen bis heute nicht verschwunden sind, sondern im Gegenteil immer wieder aufgerufen werden.
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Wer den Morgenkaffee mit einem Hitlergruß trinkt, braucht sich nicht zu wundern, wenn er sich die Finger verbrennt. Das war in etwa meine Einschätzung von Elon Musk, respektive sie ist es eigentlich immer noch, aber hinter oder neben dem Hitlergruß und Ketamin-haltiger Propaganda fließen aus seinem Kopf einige Projekte, die die Welt verändern.
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Seit vier Jahren betreibt das Urban Gardening Start-Up "Dachgemüse" am Erfurter Kontor nachhaltigen Gemüseanbau. Nun werden sie ihrem Namen gerecht und gehen tatsächlich auf's Dach. Die oberste Etage des Anger 1 Parkhauses steht überwiegend leer und bietet 4000 qm Platz für Anbau, Workshops, Veranstaltungen, ein kleines Bistro und Hofladen. Anna Meincke von "Dachgemüse" im Interview.
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Mitte Februar wurde die Besetzung der Internationalen Raumstation (ISS) wieder komplett. Zuvor hatten vier Mitglieder vorzeitig das Weltall verlassen müssen. Wie oft kommt so etwas eigentlich vor, wie ist das Leben auf einer Raumstation und wozu ist sie eigentlich da? Antworten auf diese Fragen hat Raumfahrtredakteur Detlef Höner.
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Sergej Lochthofen, langjähriger Chefredakteur der Thüringer Allgemeinen, spricht mit Carsten Rose oder Reinhard Hucke über das aktuelle Tagesgeschehen in Erfurt, Thüringen und der Welt. Den Wochenauftakt mit Sergej Lochthofen gibt es jeden Montag, kurz nach 9, im Tagesmagazin Unterdessen auf Radio F.R.E.I.
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Für sein aktuelles Fotoprojekt portraitiert Peter Runkewitz hunderte Menschen: im Moment, in schwarz-weiß, für die nächsten 10 Jahre.
Bei Radio F.R.E.I. spricht der Fotograf über die Idee zu diesem Projekt, wie er dabei vorgeht und was es bei den Beteiligten anregen oder verändern kann.
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Auf der Straße. Ein verlorenes Stück Papier. Ein Einkaufszettel. Was steht drauf?