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Das Kabarett "Die Arche" in Erfurt ist das einzige mit eigener Bühne, eigenem Ensemble und immer life-Musik zu den Programmen. Mit Beantrice Thron und Dominique Wand hat sich Reino darüber unterhalten, welche Wege zum Kabarett führen, was diese Kunstform einzigartig macht, mit welchen Rahmenbedingungen sie arbeiten muss, worin die Unterschiede zwischen Ost- und West-Kabarett liegen und wie das Programm für den Rest des Jahres 2026 und darüber hinaus ausschauen wird.
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Ein Werbespot mit Schauspielerin Sydney Sweeney sorgt für Diskussionen – und wirft eine alte Frage neu auf: Warum interessiert uns bei Frauen im Sport so oft ihr Körper, bevor wir über ihre Leistung sprechen?
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Am kommenden Samstag regt sich bundesweit Protest: In 15 Großstädten – so auch hier in Erfurt – gehen Menschen auf die Straße, um gegen die geplanten Haushaltskürzungen der Bundesregierung im sozialen Sektor zu demonstrieren. Radio F.R.E.I. sprach im Vorfeld mit Ulrich Schneider.
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Was als Personalentscheidung begann, endete mit einem handfesten Bruch im Erfurter Stadtrat: Philippe Wolff (SPD) wird neuer Baudezernent, die Wahl des Sozialdezernats wird vertagt – und vier SPD-Stadträte verlassen anschließend ihre Fraktion. Weil geheim gewählt wurde, bleibt offen, woher Wolffs 29 Stimmen genau kamen; mögliche Stimmen der AfD sorgen jedoch für heftigen Streit. Carsten und Reinhard waren im Rathaus dabei und berichen über gekippte Stimmung, strategische Selbstüberschätzung, Blumenwurf und Scheibenwischer – und darüber, wie schnell politische Arithmetik Vertrauen zerlegen kann.
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Was ist ein Käsiger Michael? Was hat es mit bedazzling auf sich? Und was machen eigentlich Medfluencer? Caro erklärt in der Rubrik #Neuland kuriose Trends von Instagram, TikTok und Co.
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Ein Mann bedankt sich mit einem Kuss bei einem anderen Mann, weil dessen Mutter das Grab seiner Mutter besucht hat. Eine Frau schmiert noch schnell ein paar Stullen für die Schauspieler, weil die Kantine schon zu hat. All diese Geschichten wurden Mitte September im Theaterstück „Quartier im Quartier“ von René Rothe beim Kulturquartier-Festival erzählt. Laien sowie ausgebildete Schauspieler und Schauspielerinnen spielten hier gemeinsam. Sie liefen mit dem Publikum durchs Viertel am Klostergang. Auch Reinhard ist mitgelaufen und hat ein paar Eindrücke mitgebracht.
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Johannes Kaiser arbeitet mit generativer KI, ohne ihr das Denken zu überlassen. Zwischen Emaille, Silberschmiede, Bildgeneratoren und AI-Slop geht es um die Frage, was Kunst noch ausmacht, wenn Maschinen in Sekunden Bilder, Musik und Gestaltung ausspucken können. Ein Gespräch über Handwerk, Ästhetik, Urheberrecht, digitale Reizüberflutung – und die ziemlich analoge Erkenntnis, dass ein Werkzeug noch lange keinen Künstler macht.
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Auf der Straße. Ein verlorenes Stück Papier. Ein Einkaufszettel. Was steht drauf?
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Alle zwei Wochen dienstags um 18:30 Uhr kommt das offene Redaktionsforum in den Räumen von Radio F.R.E.I. zusammen. Hier tauschen wir uns in lockerer Runde redaktionell aus und besprechen Inhalte für Radiobeiträge oder Sendungen. (Perfekt zum Reinschnuppern und Einsteigen!)
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Wie gesellschaftskritisch ist Goethes Werk? Was ist ein Erlkönig? Solche Fragen werden im Fünf Minuten Goethe Podcast unter anderem geklärt. Wie werden die Podcastthemen ausgewählt, wie ist der Entstehungsprozess einer Podcastfolge? Hannes Höfer von der Goethe-Gesellschaft Weimar gibt einen Einblick hinter die Kulissen. "Es gibt die unterschiedlichsten Arten und weisen, mit einem Goethe-Kult umzugehen."
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Bezahlbarer Wohnraum ist knapp in deutschen Städten. Wer kann, der bleibt in seiner Wohnung bevor er eine neue Wohnung sucht. Ein Vorschlag des 75. Deutschen Juristentages in Erfurt beschäftigt sich mit diesem Problem und zeigt mögliche Lösungen auf. Asmus hat mit Dr. Lisa Vollmer vom Leibnitz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung über ihre Kritik an diesem Vorschlag gesprochen und welche Wege sie zur Bewältigung der Wohnungsknappheit in Deutschland für möglich hält.
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Ein Atomkrieg war als Bedrohung überschaubar – verglichen mit dem Klimawandel. Früher war alles besser – sogar der Weltuntergang. In den 80ern wusste man noch, woran man war: Atomkrieg, Ost gegen West, Gudrun Pausewang! Die totale Apokalypse, ausgelöst durch einen Softwarefehler, ein diplomatisches Missverständnis oder einen Geheimdienstler, der versehentlich Kaffee über die Tastatur schüttete. Die Filme dazu waren prachtvoll und gnadenlos – Überlebende in Kellern, Dosenravioli für Jahre, Lichtblitz, Druckwelle, Gardinenlöschen. Noch heute wache ich manchmal auf, schaue aus dem Fenster und denke: „Schade, nicht das Ende, nur der Nachbar mit seinem neuen SUV-Fernlicht.”