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Seit 60 Jahre trägt der FC Rot-Weiß Erfurt seinen jetzigen Namen. Ende Januar gab es daher einen Festakt im Rathaus, Führungen mit Schulklassen durchs Stadion, eine Stadtrundfahrt mit der historischen Straßenbahn sowie einen 3stündigen Kulturabend. Wir von Radio F.R.E.I. waren bei einigen Ereignissen mit dem Mikro dabei.
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Es ist selten, dass sich Radio-F.R.E.I. um einen individuellen Unterkunfts-Wunsch kümmert. Eine Selbsthilfe-Fahrradwerkstatt ist eine Ausnahme. Denn sie ist nicht nur für die da, die sich einen Raparaturauftrag nicht leisten können und/oder Spass am Selbermachen haben. Sie ist auch ein wichtiger Bestandteil der Verkehrswende. Reino hat sich mit Cedric Maier von der Fahrradwerkstatt (FaWe) unterhalten, wie es dazu kam, dass eine neue Unterkunft gesucht wird und wie diese aussehen muss.
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Auch 2026 kommen Schüler:innen der Evangelischen Gemeinschaftsschule Erfurt zu Radio F.R.E.I., um eigene Radiosendungen zu produzieren. Erst erhalten sie eine kurze Einführung in die wichtigsten Grundlagen des Radiomachens und danach starten sie direkt durch: Die Schüler:innen schnappen sich Aufnahmegeräte und erstellen Umfragen in der Erfurter Innenstadt, sammeln sich Interviewfragen, schneiden ihre Beiträge, überlegen sich Moderationen und suchen ihre Lieblingsmusik aus.
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Ein breites zivilgesellschaftliches Netzwerk ruft am Samstag, den 31. Januar 2026, zu einer thüringenweiten Demonstration in Erfurt auf. Unter dem Motto „Gemeinsam für eine solidarische Asylpolitik“ richtet sich der Protest gegen Maßnahmen wie die diskriminierende Bezahlkarte, Leistungsausschlüsse, Arbeitspflicht und Abschiebungen.
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Am vergangenen Dienstag fand an der Universität Erfurt eine Podiumsdiskussion über den Zustand der Demokratie statt. In einem voll besetzten Hörsaal sprachen Katrin Göring-Eckardt, Max Steinbeis und Franziska Wittau über wachsende Polarisierung, schwindendes Vertrauen in politische Institutionen und den Umgang mit autoritären Bewegungen.
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Am 27. Januar 2026 feierte der Kinderfilm "Das geheime Stockwerk" seine Publikumspremiere beim Augen auf-Kinotag im Cinestar Erfurt. Der Film erzählt eine Detektivgeschichte und spielt im Erzählen zwischen dem Heute und der NS-Zeit 1938 in Österreich. Nach der Filmdiskussion sprach Reinhard mit der Drehbuchautorin und einem der Darsteller und er sammelte Eindrücke von den Kinobesuchern.
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Der neue Bürgermeister von Altenberg in Sachsen heißt André Barth, er übte sein Amt schon zuvor kommissarisch aus und ist Mitglied der AfD. Bei Altenberg scheint es sich um einen Luftkurort zu handeln, jedenfalls wurde die Kommune vor zehn Jahren in diesen Status erhoben beziehungsweise sie fuhr in diesen Status auf, nachdem der Status als Wintersportzentrum wegen des Klimawandels nicht mehr dauerhaft zu halten war.
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Der verheerende Brand auf dem Erfurter Domplatz in der Silvesternacht zeigte deutlich, dass der bisherige Schutz der historischen Altstadt nicht ausreicht. Eine Initiative aus ganz unterschiedlichen Menschen will nun mittels eines Einwohnerantrags erreichen, dass eine umfassende Sperrzone für Pyrotechnik eingerichtet und v.a. auch gut kommuniziert und durchgesetzt wird. Im Gespräch mit Radio F.R.E.I. sprechen Andrea Winkelmann und Felix Heilemann über die Hintergründe und auch die Idee eines offiziellen Feuerwerks.
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Auch 36 Jahre nach dem Ende der DDR gibt es Ungleichheiten, Unklarheiten, Vorurteile und den Bedarf nach Austausch und einem Miteinander. Um dieses Ins-Gespräch-kommen leichter zu machen, entwickelte Jule Henschel ein Spiel. Bei Radio F.R.E.I. sprach sie darüber.
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Sergej Lochthofen, langjähriger Chefredakteur der Thüringer Allgemeinen, spricht mit Carsten Rose oder Reinhard Hucke über das aktuelle Tagesgeschehen in Erfurt, Thüringen und der Welt. Den Wochenauftakt mit Sergej Lochthofen gibt es jeden Montag, kurz nach 9, im Tagesmagazin Unterdessen auf Radio F.R.E.I.
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Während die humanitäre Situation im angegriffenen Rojava sich weiter verschlechtert, rief die kurdische Community für Samstag, den 24. Januar 2026 zu einer Demonstration auf dem Willy-Brandt-Platz auf. Dort riefen sie „Bijî Berxwedana Rojava“ oder „Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg! Jin, Jiyan, Azadî!“
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Es war ein Mittwoch, als einige wenige Menschen im heutigen Erfurter Stadtgarten den FC Rot-Weiß Erfurt aus der Taufe hoben, Streng genommen wurde die Fußballmannschaft Turbine Erfurt an jenem 26. Januar 1966 in ihrer laufenden Saison einfach nur umbenannt. Am Ende der Saison stieg der FC Rot-Weiß Erfurt sogar aus der DDR Oberliga ab. Im Gespräch mit Reinhard blicken Michael Kummer vom Fanrat und der Stadthistoriker Steffen Raßloff auf 6 bewegte Jahrzehnte zurück.