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Am morgigen Donnerstag, den 03. November, laden das Jugendwerk der AWO, die Falken, die Jusos und die Linksjugend ab 19 Uhr in die Halle 6 im Erfurter Zughafen ein. Dort wollen sie im Rahmen der Kampagne "Genug ist genug" Akteur:innen der Zivilgesellschaft und aus politischen Gruppen mit Beschäftigten und gewerkschaftlich organisierten Menschen zusammenbringen, damit die Proteste gegen die Krisenpolitik der Regierung besser vernetzt werden. Auch bisher noch nicht organisierte Personen können an diesem Abend schauen, wie sie aktiv werden können. Die Veranstaltung versammelt Redebeiträge von Betroffenen der Krise und gibt im Anschluss in einer Art World Café die Möglichkeit, konkrete Infos für weitere Protest-Veranstaltungen zu erhalten.
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Wenn du uns bei diesem wichtigen Schritt begleiten und gleichzeitig die Arbeit der ehrenamtlichen Radiomacher:innen unterstützen möchtest, würden wir uns freuen, dich als Mitglied unseres Vereins Freies Radio Erfurt e.V. begrüßen zu dürfen.
Oder du hilfst mit einer Spende, einen neuen wunderbaren und wichtigen Ort der Begegnung zu schaffen. Vielen Dank für dein Interesse und deine Unterstützung!
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Eine Woche lang reisten Mitglieder der jüdischen Landesgemeinde mit einem Bauwagen und einer Band durch 6 Städte in Thüringen, um Menschen in der Provinz die jüdische Kultur nahezubringen. Vormittags ging es an die Schulen, nachmittags auf den Marktplatz. Hagen und Reinhard sprachen mit den beiden Initiatoren von "Tacheles mit Simson" Johannes Gräßer (Landesgemeinde Thüringen) und Anton Hieke (Kulturrat Thüringen) u. a. über neue didaktische Methoden und die Schwierigkeit, Transporter mit Hänger zu fahren.
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Wie harzig die europäische Integration vorankommt, zeigt sich auf dem Energiesektor mit aller Pracht. Nationale und sogar regionale Interessen und Engstirnigkeiten verhindern die Vereinheitlichung und Abstimmung der Verteilnetze, sowohl für Elektrizität als auch für Erdgas. Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht dabei Frankreich, das seinen nationalen Energiemarkt beziehungsweise die dominante Rolle der strahlenden Atomenergie mit aller Kraft schützen will.
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Sebastian Nitschke war mit der Gruppe „Community for all“ von 2017 bis 2020 gegen das Abschiebegefängnis Darmstadt aktiv, hat dort Gefangene besucht, rechtlich und sozial unterstützt, sowie öffentlichen Protest organisiert. Am vergangenen Freitag haben die Seebrücke Erfurt und das Netzwerk Soli-Asyl Thüringen zur Lesung aus seinem Buch „Die Würde des Menschen ist abschiebbar“ geladen.
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4 Schüler:innen des Heinrich-Mann-Gymnasium haben sich im Rahmen ihrer Seminarfacharbeit mit den musikalischen Einflüssen auf die DDR-Jugend auseinandergesetzt. Und irgendwie liegt es bei dem Thema auf der Hand, hieraus eine Radiosendung zu produzieren. Die Sendung könnt ihr heute Nachmittag ab 17 Uhr auf Radio F.R.E.I. hören (Wiederholung am Sonntag, 30.10., um 12 Uhr)
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Mieten als Spekulationsmittel, rechte Diskursverschiebung und nicht zuletzt offene Nazi-Gewalt – all das sind gesellschaftliche Herausforderungen, die auch ganz lokal im Erfurter Norden spürbar sind. Das wollen die Leute vor Ort aber nicht unwidersprochen hinnehmen. Denn der Erfurter Norden hat viele kulturelle und politische Projekte zu bieten. Am kommenden Samstag, den 29. Oktober, könnt ihr euch beim „Hood not Kiez“ davon selbst ein Bild machen. Dann stellen sich alternative Projekte vor und nutzen ihre Räume, Hinterhöfe und die Straße für Musik, Kunst und Gesellschaftskritik. Mit dabei sind das AJZ, der KASpEr, Frau Korte, das Klanggerüst, die Saline 34 samt Träumchen sowie das veto.
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Spektakulär an Liz Truss war nicht ihr Gestus im Stil von Margaret Thatcher; das passt recht gut zu einem politischen Theater, in dem zuvor ein Clown aufgetreten war, der mit seiner Clownsnase und seiner Clownsfrisur von der Bühne herunter trompetete, er sei ein zweiter Winston Churchill. Es erstaunt mich übrigens ein wenig, dass er sich aus dem Rennen um die Nachfolge von Liz Truss herausgenommen hat; es wäre überaus clownesk gewesen, wenn er sich gleich wieder aus den Kulissen gedrängt hätte.
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Über den Hang der Politik, großen Problemen mit Einmalzahlungen zu begegnen. Der neoliberale Staat verteilt »soziale Wohltaten«, kleine Geschenke und Aufmerksamkeiten. Die strukturelle Fürsorge lässt er hingegen unangetastet stagnieren, um sie durch einmalige Trostpflaster zu ergänzen.
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Eine Studie in Erfurt und Thüringen untersucht die Selbstwirksamkeit und die psychische Belastung von Geflüchteten - im Zusammenhang mit der Dauer ihres Asylverfahrens. Gharam Alfanash und Marie Kruse haben die Studie entwickelt und begleiten sie. Bei Radio F.R.E.I. sprechen sie über Hürden und Belastungen im Asylverfahren sowie über Idee und Methode der Studie.
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Viele Jahre hat Scholle bei uns die Metal-Sendung “Headbanger's Odyssee" moderiert. Nach seinem kürzlichen Tod im August 2022 erinnern wir an ihn mit der Wiederholung einer besonderen Ausgabe der Sendung aus dem Jahr 2012. Darin hatte er Andreas als Gast im Studio und sie vertieften sich im Bereich Jazzmetal.
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Am 22. Oktober 2022, 11.30 Uhr, findet auf dem Erfurter Hauptfriedhof die Beisetzung von Alexander Thumfart statt.
Ab 14.00 Uhr ist im "KulturQuartier Schauspielhaus" Raum und Zeit für Gedenken, Begegnung und Austausch.