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NASA wählt neues Weltraumteleskop „PRIMA“ aus
Die NASA gab den Bau eines neuen Weltraumteleskops bekannt mit dem Namen PRIMA (PRobe far-Infrared Mission for Astrophysics), dass nun in die nächste Entwicklungsphase geht. Das geplante Weltraumteleskop soll die Geschichte und Entwicklung des Universums erforschen. PRIMA entspringt einer neuen NASA-Missionsklasse für die Astrophysik, den sogenannten Probe Explorers, die im Rahmen des langjährigen Explorers-Programms der Weltraumbehörde entwickelt werden. Die Rolle des Max-Planck-Instituts für Astronomie (MPIA) in diesem Projekt besteht in der Lieferung von optomechanischen Elementen einschließlich der benötigten Steuerungselektronik. „Die PRIMA-Mission eröffnet der Menschheit ein neues Fenster in die Tiefen des Alls. Sie wird bisher verborgene Bereiche der kosmischen Geschichte enthüllen. So wollen wir besser verstehen, wie Planeten, Sterne und Schwarze Löcher entstehen – und sogar der Frage nachgehen, wie das Wasser auf die Erde kam“, erklärt Nicky Fox, Leiterin des Wissenschaftsdirektorats im NASA-Hauptquartier in Washington. Detlef Höner sprach hierüber mit dem Projektbeteiligten Dr. Oliver Krause Leitung der Infrarot-Weltraumastronomie beim Max-Planck-Institut für Astronomie, Heidelberg, Deutschland
Auf zu den Marsmonden: Mission MMX und Rover Idefix®
Die Raumsonde MMX (Martian Moons eXploration) wird am 19. Oktober 2026 um 21:41 Uhr (MESZ) zum Mars starten. Das gab die japanische Raumfahrtbehörde Japanese Aerospace Exploration Agency (JAXA) jüngst bekannt. Es ist die bisher größte japanische Mission ins Sonnensystem: Sie wird weltweit erstmalig auf dem Marsmond Phobos landen und 2031 die ersten Proben überhaupt vom Marsmond Phobos und damit aus dem Marssystem zur Erde bringen. Wichtiger Teil der Mission ist der deutsch-französische Rover Idefix®, der als erster Lander überhaupt 2029 auf Phobos aufsetzen wird, um dessen Oberfläche für 100 Tage aus nächster Nähe zu erkunden. Mehr hierzu von Detlef Höner
Aktivitäten um und auf der Internationalen Raumstation (ISS) und auf der chinesischen Raumstation „Tiangong“
Die Besatzung der ISS besteht aus der Sojus MS-29 - Crew Pjotr Walerjewitsch Dubrow (2. Raumflug, Roskosmos, Russland), Anna Jurjewna Kikina (2. Raumflug, Roskosmos, Russland) und Anil Madhavan Samoilenko Menon (1. Raumflug, NASA, USA), die am 14.Juli 2026 startete und der SpaceX Crew 13 die am 1.Oktober 2026 startete mit Jessica Andrea Watkins (1. Raumflug, NASA/USA), Luke Daniel Delaney (1. Raumflug, NASA/USA), Joshua Peter Katryk (1. Raumflug, CSA/Kanada), und Sergej Alexandrowitsch Teterjatnikow (1. Raumflug, Roskosmos, Russland). Sie bilden die 76. Stammbesatzung auf der ISS. Die SpaceX Crew-12 mit Jessica Ulrika "Goose" Meyr (2 Raumflug, NASA/USA), Christopher Stewart "Jack" Hathaway (1. Raumflug, NASA/USA), Sophie Marie Laurence Adenot (1. Raumflug, ESA/ Frankreich) und Andrej Walerjewitsch Fedjajew (2. Raumflug, Roskosmos/Russland) wasserte am 8.10.2026 erfolgreich. Die 11. Stammbesatzung befindet sich zur Zeit auf der chinesischen Raumstation „Tiangong“. Sie besteht aus der am 24. Mai 2026 gestarteten Raumschiffbesatzung von „Shenzhou-23“ mit Yangzhu Zhu (2.Flug), Zhiyuan Zhang (1.Flug) und Jiaying Li (1.Flug). Ein weiteres Thema: NASAs Mondflugplanung
Astronautisches Tagebuch Monat August 2026
Über alle Raumfahrtstarts, die im Zeitraum September 2026 ins All gelangten, informiert Arno Fellenberg von den Essener-Raumfahrtinformationen. |