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Beitragsstabilisierung klingt harmlos. Für Beschäftigte wird es bitter.
Nico Baumann von ver.di spricht über ein Gesundheitssystem, das alle brauchen – und das trotzdem kaputtgerechnet wird. Das Beitragsstabilisierungsgesetz klingt nach Ordnung im Kassenbuch, meint aber vor allem: weniger Geld, weniger Entlastung, weniger Schutz für die Beschäftigten. Ein Gespräch über Krankenhäuser unter Druck, gestrichene Qualitätsstandards, Tarifkämpfe – und die Frage, wer am Ende die Rechnung bezahlt, wenn Politik beim Personal spart.
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Das Gespräch führten Miriam Becker und Frank Lipschik
Nico Baumann ist Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegepädagoge und Gewerkschaftssekretär bei ver.di Thüringen.
RAGE - Redaktion Arbeitswelt und Gewerkschaft Erfurt
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