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Bei einer anderen Erscheinungsform im Weltall würde man von Unverschämtheit sprechen, aber die Lastwagenhupe hat neben keinerlei Eigenschaften überhaupt auch keine Scham, und somit wundert man sich bloß über die Selbstverständlichkeit, mit welcher sich nicht nur dieser schlagzeilengeile Brüllapparat, sondern die ganzen Vereinigten Staaten über alles hinweg setzen, was bis vor kurzem internationales Recht war.
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Social Media ist die Chipstüte der Demokratie: billig, verführerisch und nie leer. KI und Plattformen verdienen an Aufmerksamkeit – nicht an Aufklärung. Wer das laufen lässt, darf sich über Vertrauensverlust und Radikalisierung nicht wundern.
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Vor zwei Jahren hatte ich für den internen Gebrauch und zusammen mit einem Nachbarn mal einen Rap zusammen geknetet, der Nachbar brachte als Vorgabe den Krach mit, also mit Schlagzeug unterfütterte Musik, sowie als Text den griffigen Slogan: «I don’t want a Golden Steak, all I need is a Break.»
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Die US-amerikanische Sängerin Taylor Swift ist ein Superstar. So wie es einst Whitney Houston und Madonna ein paar Jahrzehnte früher waren. Doch anders als die beiden lebt Swift auch von einer besonderen Fankultur. Ihre Anhängerinnen und Anhänger bezeichnen sich selbst als Swifties. Mitte Dezember gab es anlässlich des 36. Geburtstags der Sängerin zwei Swiftie-Partys in Erfurt. Reinhard, ein Nicht-Swiftie, war im Kickerkeller dabei.
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In Weimar werden aktuell die ersten Photovoltaik-Anlagen auf die Dächer öffentlicher Gebäude montiert. Ein Gesetz aus der Zeit der rot-rot-grünen Landesregierung machte hier den Weg frei. In einer Veranstaltung im Audimax der Bauhaus-Uni ging es daher jüngst um den Stand der Dinge bei den erneuerbaren Energien. Reinhard war vor Ort und sprach u. a. mit dem Astrophysiker Harald Lesch und mit Matthias Golle von der Energiegenossenschaft Ilmtal eG.
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Historische Ereignisse als Kulisse zu nutzen ist ein Markenzeichen der Autorin Lina Montag. In ihrer Weihnachtsgeschichte „Unser Lied für später“ führt sie uns in die kalte Zeit des Ersten Weltkriegs, geprägt von der Treue zu „Kaiser und Vaterland“ und der ständigen Sorge um die Männer an der Front. Die Erzählung folgt dabei der 16-jährigen Carina, die in einem tief verschneiten Dorf versucht, die kriegsbedingte Trennung von ihrem geliebten Bruder Friedrich zu verarbeiten.
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Chapter One: Zwei Wochen China reichen, um deutsche Gewissheiten zu ruinieren. Über Würde, westliche Arroganz und warum Chongqing kein Moloch ist. Chapter Two: Zwischen Stranger Things, Andor und Severance: Was Serien heute über Macht, Arbeit und Gesellschaft erzählen. Sind Serien das neue Feuilleton? Ist Kino der Beifahrer?
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Die Menschen, die sich für politische Dinge interessieren, diskutieren recht intensiv, wie weit der Aufstieg der extrem rechten Bewegungen auf das Versagen der Linken zurückzuführen sei. Die Frage ist nicht korrekt gestellt. Sie geht davon aus, dass Links und Rechts unverrückbare Kategorien sind in der politischen Auseinandersetzung, und das trifft nicht zu.
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Sergej Lochthofen, langjähriger Chefredakteur der Thüringer Allgemeinen, spricht mit Carsten Rose oder Reinhard Hucke über das aktuelle Tagesgeschehen in Erfurt, Thüringen und der Welt. Den Wochenauftakt mit Sergej Lochthofen gibt es jeden Montag, kurz nach 9, im Tagesmagazin Unterdessen auf Radio F.R.E.I.
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Am 3.12.2025 fand an der Universität Erfurt ein Festakt aus Anlass des 25jährigen Bestehens der staatswissenschaftlichen Fakultät statt. Diese Veranstaltung hat Reino besucht und seinen Schwerpunkt gelegt auf die Festrede, die Altbundespräsident Joachim Gauck gehalten hat und insbesondere die Reaktion von Studierenden auf diese Rede.
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Am 21.11. hat die Bahn eine Aktion gestartet, um den Reisenden die Wartezeit kurz und interessant zu machen. An 13 Bahnhöfen in Deutschland werden Texte von Schriftsteller innen oder bekannten Personen zum Lesen angeboten. Reino wollte Näheres zu dieser Aktion wissen. Er hat dabei sowohl die Initiatoren als auch die Zielbeschreibung gefunden. Dabei sind ihm einige Fragen aufgestoßen, die ihn nicht haben zur Ruhe kommen lassen. Er teilt sie mit dem Publikum.
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Am 9.12. hat der Thüringer Landtag eine Führung angeboten, die vertraut machen sollte mit den Erinnerungsorten am und im Gebäude des Landtags, die an Personen erinnern, die nicht in Vergessenheit geraten dürfen. Im Landtag und seinem Umfeld erinnern mehrere Orte an Menschen und Ereignisse, die nicht in Vergessenheit geraten dürfen.